WAS WIR TUN

Wir sind der Meinung, dass der Geburtsort eines Menschen nicht über seine Zukunft bestimmen darf und Kinder, sowie Frauen eine Welt verdienen, in der Gleichberechtigung selbstverständlich ist. Deshalb investieren wir seit 8 Jahren in die Zukunft benachteiligter Kinder und deren Mütter auf einer weit abgelegenen Insel in einem unterentwickelten Gebiet Indiens. Unabhängig von Religion oder Geschlecht, ermöglichen wir Zugang zur Schul-und Berufsbildung, sowie zur Gesundheitsförderung.

Durch langfristig und nachhaltig geplante Hilfe unterstützen wir Menschen dabei ein selbstbestimmtes Leben frei von Armut, Diskriminierung und Gewalt leben zu dürfen. Unsere Hilfe ist klar darauf ausgerichtet, die Lebensumstände der Betroffenen zu verbessern und sie beim Schritt in die Unabhängigkeit zu unterstützen.

Nachhaltig, langfristig und wirksam.

 WIE WIR ARBEITEN

Eine vollumfassende Schulbildung ist die Grundlage für den Schritt aus der Armut und genau hier setzt The India School Project an:

Wir geben Kindern die Möglichkeit einer soliden Schulbildung und klären zeitgleich die Eltern über deren Wichtigkeit auf. Durch Workshops ermöglichen wir zudem Frauen das Erlernen neuer Fähigkeiten, unterstützen Sie beim Schritt in die Unabhängigkeit und verbessern somit ihre Lebensumstände.

DER HINTERGRUND 

Es ist eine grosse Herausforderung, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.

Wir haben gelernt, dass der Teufelskreis in den ländlichen Regionen beginnt. Fernab von den uns bekannten Slums der Grossstädten. Die schlechten Lebensbedingungen lassen die Leute auf ein besseres Leben in der Stadt hoffen und sie ziehen vom Land weg. Doch kaum jemand hat dabei Erfolg. In den Metropolen, die selber aus allen Nähten platzen, enden die meisten der Auswanderer in miserablen Slums und sind gezwungen, ein Leben als Bettler zu führen. Der Ansatz unserer Hilfe musste also auf dem Land sein, damit da geholfen werden kann, wo es am nötigsten ist und gleichzeitig die überfüllten Slums in den Städten entlastet werden können.

Projektregion

Etwa 100 Kilometer südlich von Kalkutta befindet sich die Inselgruppe Sunderban, von welchen die Sagarinsel mit ihren 300 Quadratkilometern die grösste ist. 43 Dörfer besiedeln die Insel, darunter Chakfuldubi und Madirtala – die ersten zwei Dörfer, die durch das India School Project unterstützt werden. 

 

Fast drei Viertel der Einwohner verdient weniger als 2 US Dollar pro Tag, ein Drittel lebt unter der Armutsgrenze von 1.25 Dollar pro Tag. Als Bauern, Fischer oder Garneleneier-Sammler versuchen die Männer ihre Familien zu versorgen. Nach Bedarf arbeiten Frauen und Kinder mit, damit eine Mahlzeit pro Tag gewährleistet kann.

 

Ein Familieneinkommen beträgt zwischen 21 und 37 US Dollar im Monat, welches knapp zum Überleben ausreicht.

Armut in Indien

 

Während bei uns jedes Kind ein Anrecht auf eine Schulausbildung hat, ist das in Westbengalen in Indien keine Selbstverständlichkeit. Nur gerade 45 von insgesamt 5200 Kindern im Projektgebiet besuchen beispielsweise die Sekundarschule.

 

Kastensystem

 

Ebenso spielt das Kastensys­tem (eine hierarchische Anordnung von gesellschaftlichen Gruppen) eine bedeutende Rolle, wodurch mehr als 50 % der Dorfbewohner den sogenannten „rückständigen Klassen“ angehören. Die daraus folgenden negativen Auswirkungen der Ausbeutung, Kinderarbeit und schlechten Verdienstmöglichkeiten tragen zur Verarmung der nächsten Generation bei.

 

Schlechte Qualität der Schulen

 

Ein  weiterer schwerwiegender Faktor der den Kindern jegliche Chancen auf eine menschenwürdige Zukunft nimmt, ist die schlechte Qualität der Schulen. Es mangelt an Lehrpersonal und Lehrmittel. Die Lehrkräfte erscheinen oftmals nicht zum Unterricht und somit sehen die Eltern weder Sinn noch Zweck ihre Kinder in die Schule zu schicken, da sie aufgrund der verherenden Armut auf möglichst viele Mitverdiener in der Familie angewiesen sind.

DIE PROJEKTREGION

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